HUNDERUNDEN #39: Ophthalmologie, Onkologie und der Blick über den Tellerrand

Mit der aktuellen Ausgabe von HUNDERUNDEN #39 richtet sich der Fokus auf ein Thema, das im Praxisalltag häufig unterschätzt wird, obwohl es diagnostisch, therapeutisch und emotional hoch relevant ist: das Auge. Der Ophthalmologie-Schwerpunkt spannt dabei bewusst einen breiten Bogen – von häufigen klinischen Fragestellungen bis hin zu komplexen chirurgischen und onkologischen Zusammenhängen. So beleuchtet Clara Rocholl das „Getrübte Auge beim Hund“, während Nina Eberle den Blick aus onkologischer Perspektive schärft ("Das Auge aus onkologischer Sicht"). Ergänzt wird der Schwerpunkt durch praxisnahe Beiträge zum "Horner-Syndrom" (Marco Werhahn-Beining & Verena Rhiem) sowie zur genetischen Dimension der "prcd-PRA - Erkenntnisse aus 2 Jahrzehnten genetischer Testung" (Anna-Lena van de Weyer). Darüber hinaus laden Dr. Katrin Trost und Dr. Christine Schinagl im Betrag "Der Fundus der Kleintiere" zur 36. FVO Tagung in München ein, unter "Klarer Blick - klare Entscheidung" die Portfolio-Erweiterung von HEINE Optotechnik vorgestellt, und Jens Linek schildert den "Weg zur ophthalmologischen Kompetenz".

Doch HUNDERUNDEN #39 bleibt nicht beim Auge stehen. Mit Beiträgen zur Lungenbildgebung mittels Röntgen, CT und TFAST (Heike Karpenstein-Klumpp) sowie zum Chirurgischen Management eines maxillofazialen Osteosarkoms (Dietmar Bücheler) zeigt die Ausgabe einmal mehr, wie eng Diagnostik, Bildgebung und Therapie heute miteinander verzahnt sind. Ein besonderes Highlight ist der Beitrag zum Adenokarzinom der Speicheldrüse von Kim Hege, Katharina Mildner-Müller und Alena Soukup – ein Beispiel dafür, wie seltene Erkrankungen durch systematische Aufarbeitung greifbarer werden.

Moderne Tiermedizin zwischen Spezialisierung und Struktur

Malte Pfohl gibt im TGZ List Einblick in seinen Ansatz „Gestalten statt verwalten“ – ein Plädoyer für aktives Praxismanagement. Im Interviewteil geht es um die Zukunft der Weiterbildung: Die strukturierte postgraduale Fortbildung als möglicher neuer Standard in Europa wird im Gespräch mit Daniel García Rodríguez und Julia Brüner diskutiert. Technologie bleibt ebenfalls ein zentrales Thema – Rüdiger Marx geht auf die Frage ein, wie CBCT zu mehr diagnostischer Sicherheit beitragen kann oder welche Rolle Kaltplasma inzwischen in der Praxis spielt ("Jan Lang: Mehr als eine Alternative!")".

Praxisalltag, Fortbildung und Blick in die Branche

Abgerundet wird HUNDERUNDEN #39 durch Beiträge zur Weiterbildung, zum Einsatz bildgebender Verfahren sowie zu digitalen Entwicklungen im Praxismanagement – hier schildert Marco Werhahn Beining aus Sottrum seine Erfahrungen zur KI-gestützten Dokumentationslösung "Vetnio": Weniger Tippen. Mehr Tiermedizin. Mit dem VET REKORDER zur Tierzahnheilkunde, in dem DGT-Präsident Michael Hartmann zu Wort kommt, aktuellen Fortbildungsformaten und Branchen-Einblicken verbindet die Ausgabe klinische Tiefe mit strategischer Perspektive.

Das Fachmagazin erscheint 5x im Jahr in einer Auflage von 10.000 Exemplaren und wird in Kleintier- und Gemischtpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelesen. Das Jahresabo kostet € 40.- zzgl. MwSt. - wer Interesse an einem Belegexemplar hat, sendet eine Mail an mobil@mollmedia.de.