Gründung der AG Endokrinologie der DGK-DVG

Mit der Gründung der AG Endokrinologie der DGK-DVG erhält ein dynamisches Fachgebiet der Kleintiermedizin eine eigene strukturierte Plattform. Im Rahmen des DVG-Vet-Congresses 2025 wurde die Arbeitsgruppe offiziell ins Leben gerufen – gewählt zur ersten Leiterin: Dr. Jennifer von Luckner, unterstützt von PD Dr. Astrid Wehner-Fleischberger als Stellvertreterin, Dr. Natalie Bertl als Schriftführerin sowie Dr. Johanna Rieder und Dr. Susanne Mangelsdorf-Ziera als Beisitzerinnen. Die Initiative zur Gründung ging von einer interdisziplinären Gruppe engagierter Endokrinolog:innen aus, die den rasanten Wissenszuwachs der vergangenen Jahre bündeln und zugänglich machen möchten. Ziel ist es, klinisches Wissen zu sammeln, Fortbildungen zu entwickeln, Studienkooperationen zu ermöglichen und eine offene Austauschplattform für interessierte Kolleg:innen zu schaffen– auch über die Kleintiermedizin hinaus. JUST4VETS hatte die Möglichkeit, Dr. Jennifer von Luckner einige Fragen zu stellen:

Welche Themen möchten Sie ganz zu Beginn besonders priorisieren?

Ein wichtiger Schwerpunkt ist der Wissenstransfer – sowohl für Tierärzt:innen in der Praxis als auch für Kolleg:innen in Forschung und Klinik. Es wird einen Podcast, der neuste Wissenschaft gut verdaulich verpackt, Fortbildungsformate und Praxisleitfäden für die Mitglieder geben.

Wie will die AG den Austausch zwischen Klinik, Forschung und niedergelassenen Praxen stärken?

Ein wichtiges Format werden regelmäßige virtuellen Treffen, in denen klinische Fälle, neue Studien und diagnostische Herausforderungen gemeinsam besprochen werden, sein. Zudem möchte die AG multizentrische Studien fördern, um größere Fallzahlen und robustere Daten zu generieren, z. B. zur Prävalenz bestimmter Erkrankungen, zur Therapietreue oder zu neuen Biomarkern.

Welche Bedeutung hat das Format „EVI – Endocrinology Vet Insights“ für die neu gegründete AG?

Mit EVI hat Boehringer eine Plattform geschaffen, auf der Expert:innen, Kliniker:innen und niedergelassene Kolleg:innen miteinander in Kontakt treten. Wir nehmen das Angebot sehr gerne an und freuen uns, in diesem Format aktuelle Forschungsergebnisse im persönlichen Gespräch miteinander zu diskutieren.